• Isa

It's your turn - du bist dran!

Aktualisiert: 16. Mai 2021

Was für eine schöne Vorstellung: Du bist dran.

Du hast gewartet und endlich bist du an der Reihe. Wir warten oftmals lange im Leben, manchmal sehr lange. Warum wir das tun? Aus unterschiedlichen Gründen. Manchmal weil wir uns nicht trauen, manchmal weil wir Ausreden haben, manchmal weil es die Umstände nicht ermöglichen, manchmal einfach so. Weil wir es nicht wagen, uns damit zu beschäftigen und uns damit auseinanderzusetzen, was wir denn wirklich wollen für unser Leben. Das Eine oder das Andere?


Womöglich fällt es uns schwer, uns zu entscheiden. Was es auch ist, was uns davon abhält, wir sind dran. Und zwar immer. Wir dürfen uns einfach erlauben, Bedürfnisse zu haben, Wünsche und grosse Träume. Wir sabotieren uns so oft und merken es manchmal gar nicht. Wir verhindern uns selbst. Wir sind es, die uns daran hindern, endlich die eine Sache anzugehen oder uns selbst zu verwirklichen. Wir plagen uns mit der Angst, es nicht zu schaffen. Zusätzlich kommen hie und da auch die Einwände unserer Mitmenschen ins Spiel, die uns unsere Vorhaben oder Ideen ausreden wollen und uns in unserer Entscheidung verwirren und uns vielleicht zu verunsichern vermögen.

Die meisten Einwände aus dem Umfeld entstehen oftmals nicht mal in böser Absicht. Menschen haben seit jeher die Angewohnheit, sich in andere Leben einzumischen. Doch viele Menschen haben viele Meinungen. Das kann uns das Leben echt schwer machen. Unnötig und leider hinderlich. Es macht nur, dass wir uns selbst nicht mehr trauen und daher diese eine Sache nicht angehen, im besten Fall auf unbestimmte Zeit aufschieben. Schade.

Wir packen unsere Träume nicht an, denn es gibt so viele Argumente, die dagegen sprechen. Sei es Zeit oder Geld oder irgend etwas anderes. Es lässt sich immer was finden. Wir verstauen diesen schönen Wunsch oder diese tolle Vision einfach wieder in der Schublade. Adios, auf nimmer wiedersehen.


Wenn wir uns jedoch dafür entscheiden zu sagen: ‘Ja! Ich bin dran!’ dann geht die Reise endlich richtig los. Zeit, die Segel zu setzen und uns auf den Weg zu machen. Auf den Weg wohin du auch immer möchtest. Steh dir nicht länger im Weg. Genauso, wie es tausend Gründe gibt, etwas nicht zu tun, gibt es abertausende davon, es unbedingt zu tun. Nur du entscheidest. Es kann sich um kleine Dinge handeln oder aber auch um grosse. Es spielt keine Rolle, es geht lediglich darum, dass wir uns bewusst werden, wie viele tolle Möglichkeiten wir haben und dass es im Grunde in der Realität nicht sehr viel gibt, was uns davon abhält die Ärmel hochzukrempeln und loszulegen. Wenn wir nämlich etwas wirklich wirklich wollen, können wir das auch erreichen. Es genügt für den Anfang sich dessen bewusst zu sein und uns zuzugestehen, dass wir ‘Ja’ sagen dürfen. Immer und jederzeit.


Natürlich geht es auch hier nicht darum, ohne Rücksicht auf Verluste zu entscheiden. Wir sollten immer sorgsam abwägen, wie sich etwas einrichten lässt. Das heisst im Gegenzug jedoch auf keinen Fall, dass wir anderen immer den Vortritt lassen und uns immer wieder hinten anstellen sollen. Wo kämen wir da hin? Auf jeden Fall niemals an die Spitze, wir wären nie dran. Und genau das Gegenteil wollen wir. Wir wollen unsere Vorhaben, Träume und Wünsche nun endlich umsetzen.


Manchmal machen wir uns selber klein, wir reden uns Dinge aus, weil wir glauben, nicht gut genug zu sein oder nicht das Anrecht auf etwas zu haben. Wir können womöglich glauben, dass das, was wir so sehr wollen, uns nicht zusteht. Und die Antwort lautet: Doch! Es steht uns alles zu. Es gibt keinen Grund, weshalb uns etwas nicht zustehen sollte, was wir uns von Herzen wünschen. Ob es sich umsetzen lässt, liegt an uns. Es hängt davon ab, ob wir genügend Wille, Ausdauer und Kraft in unser Vorhaben einfliessen lassen.


Das, was alte Menschen am Ende ihres Lebens am meisten bedauern – hierzu gibt es ein wunderschönes Buch – ist, dass sie gewisse Dinge in ihrem Leben nicht angegangen sind. Dass sie nicht das getan haben, was sie eigentlich tun wollten. Dass sie sich nicht getraut haben, das zu tun, wovon sie träumten und was sie sich so sehr wünschten. Sie haben die Möglichkeiten verstreichen lassen. Sie haben die Optionen, die sich ihnen boten, nicht angenommen. Sie haben sich selbst daran gehindert, das zu bekommen, was ihnen zusteht. So wollen wir nicht enden. In einer Zeit, wie der heutigen, haben wir alles zur Verfügung, oder zumindest fast alles und das macht es uns viel leichter. Das Einzige, was uns noch daran hindern kann, etwas zu tun, sind wir selbst.

Wir dürfen uns erlauben, unsere Träume in die Wirklichkeit umzusetzen. Wir dürfen uns erlauben, das zu tun, was uns am Herzen liegt, egal ob andere Menschen um uns herum das gut finden oder nicht. Es ist nicht ihre Angelegenheit, genauso so wie es nicht unsere Angelegenheit ist, uns in ihre Leben und Entscheidungen einzumischen. Mit Mut und Bravour geht es sich leichter an die Sache ran.


Sollten wir am Ende mit unserem Vorhaben dennoch scheitern oder nicht da ankommen, wo wir ankommen wollen, geht davon keine Welt unter. Wir nehmen eine wertvolle und kostbare Erfahrung mit auf unseren Lebensweg. Es ist ein bisschen so, wie wenn wir im Selbstbedienungs-Restaurant endlich an der Reihe sind und wir etwas bestellen, was sich nachträglich als nicht so bekömmlich herausstellt, wie wir glaubten. Nun, dann bestellen wir uns das nächste Mal etwas anderes. Es ist nicht schlimm, Erfahrungen zu machen, die nicht unseren Erwartungen entsprechen. Es geht darum, in erster Linie ‘Ja’ zu uns selbst zu sagen und etwas auszuprobieren. Es kann gelingen – wir wissen jedoch niemals vorher, wie die Sache ausgehen wird. Das macht das Abenteuer aus.

Kinder sind hierfür ein so wundervolles Beispiel. Sie sind noch so viel mutiger als wir Erwachsenen. Sie vertrauen sich und der Welt und probieren alles aus, was sie entdecken oder erfahren möchten. Sie gehen an ihre Grenzen und lernen. Und genau dasselbe sollten wir auch tun – weiterhin tun. Denn auch wir waren mal so, wir wollten unbegingt an der Reihe sein. Du bist dran! Trau dich.


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